Schutzhof-Drei-Linden - Presse
 

Home
Über uns
Vermittlungstiere
Notfälle anderer Vereine
Zu Hause gefunden
Neuankömmlinge
Dauergäste
Sorgenkinder
Wie läuft die Vermittlung ab ?
Regenbogenbrücke
zu verkaufen !
News !
Wenn ihr uns helfen möchtet.....
2010
Pferdephysiotherapie und Osteopathie
Verein - Schutzhof Drei Linden
Presse
Galerie
Gästebuch
Kontakt
Tierschutz: Infos und Termine
Impressum



Hier fühlen sich viele Tiere wohl

20. Oktober 2010 | 03:30 Uhr | Von kno


In zwei Jahren entwickelte sich der Tierschutzhof zur Heimat für viele Tiere: Ina Storjohann am Gehege der beiden Mini-Schweine. Foto: kno

Das Ältere von beiden Lamas kam am 30. September, das Jüngere am 14. Oktober zur Welt. Mit dem Nachwuchs leben mittlerweile fünf Lamas - zwei Stuten, ein Hengst und die zwei Jungtiere auf dem Hof. "Das Faszinierende an den Tieren ist ihre Sanftheit", sagt deren begeisterte Besitzerin, Ina Storjohann, die sich bei einem erfahrenen Experten über die Lama-Haltung kundig machte. So konnte sie in der Scheune mit einem entspannten Gefühl die Geburt eines Lamas miterleben. Eine knappe Stunde brauchten die Jungtiere, bis sie auf die Beine kamen und den Euter der Mutter fanden. Mit den fidelen Lamas leben nun auf der Koppel auch neugierige Ziegen, die sich gut mit den Lamas vertragen.

In zwei Jahren hat Ina Storjohann in Klein Offenseth einen kleinen Tierschutzhof aufgebaut. Die 39-Jährige nimmt Tiere auf, die alt und krank sind und woanders keine Heimat mehr haben. Hier leben Pferde, Ziegen, Lamas, Mini-Schweine, Kaninchen und Meerschweinchen. Ein Hauch wilder Westen weht über den beschaulichen Ort. Der Grund: Ein großes Holzschild mit der Aufschrift "Hei-Lo-Ranch" begrüßt die Besucher, die auf den Hof kommen.

Im Wohnzimmer von Ina Storjohann klackert es bei jedem Schritt. Die Geräusche kommen vom Fuß der Tierliebhaberin. Sie stecken in braunen Cowboystiefeln mit Sporen. Wenn sich die 39-Jährige um ihre Tiere kümmert, schlüpft sie in ihre Dienstkleidung: Daunen-Jacke, Cowboy-Stiefel und Jeanshose. Bei der Pflege der Tiere helfen Kinder aus der Nachbarschaft. "Die Kinder können so am besten die Tierschutzarbeit mitbekommen", sagt Storjohann, die sich seit früher Kindheit für Tiere begeisterte und mit 13 Jahren ihr erstes Pferd bekam. "Ich liebe auch den Umgang mit Pferden", sagt die begeisterte Western-Reiterin, die auch Reitstunden erteilt. Der Name ihres ersten Pferdes war "Lord". Für Ina Storjohann ist ihr Vater eine wichtige Stütze im Umgang mit den Tieren. "Er steht mir mit Rat und Tat zur Seite." Viel Arbeit steckt im Aufbau des neuen Hofs. Inas Vater Heinrich erneuerte mit viel Einsatz den Hof. Als Dank an den Vater und als Andenken an Inas Lieblingspferd wurde dem Hof der Name "Hei-Lo-Ranch" gegeben. "Hei" kommt von Heinrich, "Lo" von Lord. Mit einem großen Fest wurde Anfang Oktober die Fertigstellung gefeiert. Weitere Veranstaltungen und Kurse sind für die "Hei-Lo-Ranch" geplant. Anfragen können an folgende E-Mail-Adresse gerichtet werden: hei-lo-ranch@gmx.de









Am 16.06.2010 werden wir Besuch von den Kieler Nachrichten bekommen.

Wir werden von diesem Tag  berichten !


Das Interview verlief sehr angenehm !
Er hat sich viel Zeit genommen und hat sich zunächst den gesamten Hof (und alle Tiere) angesehen.
Er machte einige bilder und frgate zwischendurch etwas zu den einzelnen Schicksalen unserer Schützlinge.
Später sollte ich ihm unsere "Entstehungsgeschichte" etc. erzählen und wir stimmten ab, wie der Bericht im Groben aussehen könnte / sollte.

Im August wird das Ergebnis dann in den Kieler Nachrichten zu lesen sein.

Wir sind gespannt !!!

 
 
 

Drei Linden bieten Schutz

 
 
 
 
 
 
Lamas, ursprünglich aus einer „wilden“ Vermehrung irgendwo in Hessen, waren bei ihren späteren Hobbyhaltern auch eher schlecht untergebracht, hatten eingewachsene Halfter und bekamen wohl auch nicht genug zu futtern. Immer wieder brachen sie aus, um ihren Hunger auf irgendwelchen Feldern zu stillen. Das Einfangen war dementsprechend mühsam, berichtet die Tierschützerin. Immerhin waren die Halter von selbst auf die Idee gekommen, dass es den Tieren besser gehen könnte. „In der Szene spricht es sich herum“, sagt Marianne, „dass es Schutzhöfe gibt.“ So sind die Hessen wohl auf die Drei Linden gekommen. Drei der Tiere sind mittlerweile zu einer Freundin umgezogen, die die im Grunde sanftmütigen Lamas für Therapien einsetzen will.

 
„Tiere haben mich mein Leben lang begleitet“, erklärt die Schleswig-Holsteinerin ihr Engagement, schon als Kind habe sie Meerschweinchen und Katzen, die niemand wollte, aufgenommen und versorgt und vermittelt. Als sie im Jahr 2000 mit ihrem Mann Timo - „auch ein Tier-Narr“ - zusammenkam, kam bereits ein „Not-Pony“ zur frischgebackenen Familie dazu, ein paar Jahre später auch erste Ziegen - und natürlich nach und nach auch drei Kinder, lacht sie, von denen das jüngste erst im vergangenen Jahr zur Welt kam. 2006 zog die junge Familie an ihren jetzigen Wohnsitz, einen halbierten Resthof, vor dem drei große Linden stehen - der Schutzhof Drei Linden war geboren, der nach wie vor privat geführt und finanziert wird; das Geld verdient das Ehepaar als Finanzbeamtin und Erzieher. Mit Futterspenden ist den Tierschützern daher sehr geholfen, denn an Geld mangelt es bei soviel Engagement natürlich immer. Auch liebevolle Helfer, die beispielsweise Ponys putzen oder die jungen Ponys an den „Alltag“ gewöhnen und andere Tiere mit Streicheleinheiten versorgen, sind gern gesehen.

Die „Drei Linden“ konzentrieren sich bei ihrer Arbeit vor allem auf „Bauernhoftiere“, da es in der Nähe sehr gute Organisationen und Vereine gebe, die sich um Haustiere wie Hunde und Katzen kümmern, erläutert Marianne. Derzeit wohnen auf dem Schutzhof Ponys, Esel, Lamas. Ziegen, Woll- und Hängebauchschweine, Frettchen, Meerschweinchen, Kaninchen und Mäuse. Oft werden zudem trächtige Tiere abgegeben. Auch zwei Hunde wurden aus dem Tierschutz aufgenommen, aber die gehören mittlerweile fest zur Familie und stehen nicht zur Vermittlung. Auch verstoßenen oder vernachlässigten Katzen wird ein vorübergehenden Zuhause geboten, „werdende Mütter kann man doch nicht allein lassen“. Eine Freundin, die beruflich auf verschiedenen Bauernhöfen tätig ist und dort viel Überzeugungsarbeit leistet, die Katzen doch kastrieren zu lassen, bringt noch oft genug zu rettende Samtpfoten im Schutzhof vorbei. In diesem Jahr wurden bereits zehn Katzen aufgenommen, aufgepäppelt und in gute neue Hände vermittelt. Bei Bedarf werden alle Notfalltiere selbstverständlich tierärztlich versorgt, und es wird „alles erledigt“, um allen Tieren einen guten Neustart zu ermöglichen. Zu vermittelnde Tiere werden mit einem Schutzvertrag abgegeben, wie es auch die Tierheime handhaben.

 
 
 
Im Moment ist allerdings das Limit erreicht, was den Zeitaufwand und den Platz für die Tiere anbelangt, seufzt Marianne und macht gleich eine Einschränkung: Absolute Notfälle fänden natürlich einen Platz, den sie anderswo nicht finden könnten - Beispiel: die Lamas. Und die Tierschützerin ist hoffnungsfroh und sicher: Irgendwann findet sich für jedes Tier der richtige Platz, der richtige Halter, auch wenn es mal bis zu einem Jahr dauert.

http://schutzhof-drei-linden.de.tl/


Heute waren schon 3 Besucher (22 Hits) hier!
 
"
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=